Chronik des TV 1891 Wemmetsweiler e.V.

Im Rahmen verschiedener Vereinsjubiläen sind im laufe der Jahre Daten und Bilder zur Geschichte des Turnvereins gesammelt und festgehalten worden. Einen Überblick über die Vereinshistorie finden sie in den folgenden Beiträgen.

 1. Juli 1891 Gründung Turnverein Michelsberg Gründerväter Friedrich Licht Juli

1897 Einweihung der neuen Fahne und erste Teilnahme an Turnfest in Saarbrücken

 14. Juli 1905 Gründung Turngesellschaft Wemmetsweiler im Lokal Jäcker (heute Kleer Althenhofen)

9. Juni 1912 Ausrichtung Gaufest auf Festplatz Witwe Jäcker

14. Juli 1914 Fahnenweihe unter Patenschaft des TV Michelsberg 

Ende 1914 Einstellung des Turnbetriebes wegen Ausbruch des ersten Weltkrieges

1919 wieder Aufnahme des Turnbetriebes

12. Juni 1921 Veranstaltung eines großen Turnfestes auf den Wiesen der ehemaligen Friedrichstraße (heute Zur Unner)

16. August 1928 Ehrung des langjährigen Vorsitzenden und Vereinsgründer Friedrich Licht durch Überreichung des Ehrenbriefs des Mittelrheinkreises

1921 Teilnahme am deutschen Turnfest in München 1925 Teilnahme am Kreisturnfest in Gießen TGW 1933 Teilnahme am Deutschen Turnfest TGW Juli 1926 Ausrichtung des Gauturnfestes

 6. August 1933 Zusammenschluss zum TV 1891 Wemmetsweiler e.V. Während des 2. Weltkrieges ruhte der Turnbetrieb

1947 Gründung der Sportvereinigung Wemmetsweiler mit Sparten Fußball, Turnen, Handball, Schwerathletik und Radfahren wegen Omnisport-Gesetz der Militärregierung unter Gilbert Grandval

20. Oktober 1950 Neugründung des Turnverein 1891 Wemmetsweiler

1951 Gründung der Abteilung Leichtathletik

1967 Gründung der Abteilung Jedermannsturnen

1968 Gründung der Turnerjugend

1968 Ausrichtung der Götzwanderung

1968 Gründung der Abteilung Frauenturnen

1968 Gründung der Abteilung Faustball

1968 Gründung der Abteilung Tanz

1969 Ausrichtung der Götzwanderung

1970 Gründung der Abteilung Ski

1970 Gründung der Abteilung Ballett

1970 Gründung der Leichtathletikgemeinschaft LG Saar 70

1972 Gründung der Abteilung Allgemeine Bewegungserziehung für Buben und Mädchen

1972 Gründung der Abteilung Gymnastik und Ballspiele

1973 Gründung der Abteilung Völkerball

1973 Gründung der Abteilung Volleyball

1974 Gründung der Abteilung Wandern

1974 Einweihung der Sporthalle Bahmert

1976 Gründung der Abteilung Badminton

1977 Errichtung der Wurfanlage am Sportplatz Langengewand in Eigenleistung

1980 Gründung der Abteilung Juquick

1981 Gewinn der Junioren Europameisterschaft im Hammerwurf durch Christoph Sahner

1981 Ausrichtung der Götzwanderung

1981 Ausrichtung Närrische Gaufrauenturnstunde mit über 1200 Frauen

1982 Gründung des Vereins Förderer des TV Wemmetsweiler

1983 Gründung der Abteilung Seniorensport

1988 Gründung der Abteilung Mutter und Kind

1989 Ausrichtung Närrische Gaufrauenturnstunde mit über 1200 Frauen

1990 Vereinsmeisterschaften im Kunstturnen der Mädchen, Närrische Hausfrauenturnstunde, Turnerball im GH Maurer-Wachter, Sandra Mann erreichte bei den Südwestdeutschen Meisterschaften im Badminton 2x den 2. Platz und 1x den 3. Platz. Ebenso Virginia Kasper. Gleichzeitige Qualifikation zur deutschen Meisterschaft, Jahreshauptversammlung im GH Maurer-Wachter, Gaueinzelmeisterschaften der Turnerinnen in der Sporthalle am Bahmert, Mehrtageswanderung, Gaufrauenturnstunde, Teilnahme bei den Gauleichtathletikmeisterschaften – Anturnen in St. Wendel, Familienabend im GH Maurer-Wachter, Teilnahme an der Götzwanderung nach Wiebelskirchen, Teilnahme am Deutschen Turnfest in Dortmund/Bochum, TV-Familienausflug nach Güdesweiler, Die Abteilung Badminton spielt seit 16 Jahren zum 1. Mal in der Bezirksliga, Turnermarkt in der Gartenanlage GH Bick, Ausrichtung der Bezirksmeisterschaft im Badminton (Herren u. Damen-Doppel), Nikolausfeier in der Sporthalle

1991 Jahreshauptversammlung, Ausrichtung der Götzwanderung des TG Blies, 100 Jahre Turnverein Wemmetsweiler, Ausrichtung der Hammerwurfmeisterschaften, Teilnahme an den Gaukindermannschaftswettkämpfen in Heiligenwald, Ausrichtung des Wettbewerb und Pokalwettkampf – Gruppengymnastik und Tanz, Thomas Mannbar wird Übungsleiter der Abteilung Badminton, Ausrichtung der Saarlandmeisterschaften im Gerätturnen Mädchen, Nikolausfeier in der Sporthalle

1992 Ausrichtung der Vereinsmeisterschaften der Abteilung Gerätturnen Mädchen, Jahreshauptversammlung im GH Kleer Altenhofen, z. Zt. 1299 Mitglieder, Familienabend im GH Maurer, Landesmeisterschaften Kunstturnen Frauen des STB, Turnermarkt, Gaukindertreffen des TG Blies, Landestreffen der älteren Turnerinnen und Turner des STB

1993 Familienabend im GH Maurer-Wachter, Süddeutsche Meisterschaften der Seniorinnen im Volleyball, „Unser Dorf spielt Völkerball“, Turnermarkt, Landesturnfest in Dillingen

1994 Deutsches Turnfest in Hamburg, „Unser Dorf spielt Völkerball“, Turnermarkt, Völkerballturnier der Jugend, Gau-Kindertreffen, Familientag, „Ein Dorf spielt Volleyball“

1995 Jahreshauptversammlung im GH Maurer-Wachter: Der 1. Vorsitzende Werner Joachim legt sein Amt nieder, Landesturntag in Saarbrücken, Götzwanderung nach Niederlinxweiler, Turnermarkt, Gauturnfest in Wiebelskirchen, Hammerwerfertag am Sportplatz „Am Bahmert“, Saarlandmeisterschaften im Badminton, außerordentliche Generalversammlung: Hans-Günther Petry wird 1. Vorsitzender, Teilnahme am Gauturntag, Nikolausmarkt

1996 Jahreshauptversammlung: Satzungsänderung, Götzwanderung nach Hirstein, Familienausflug nach Heinitz, Kurs Rückenschule, Gau-Kinderfest in der Sporthalle „Am Bahmert“, Nikolausmarkt, Jahresausflug nach Rothenburg ob der Tauber,

1997 Jahreshauptversammlung im GH Wachter, Einführung eines Tanzkurses, Ende des Turnermarktes, 25 Jahre Abteilung „Wandern“, Familienausflug nach Altenwald, Veranstaltung „Hallenolympiade“, Auflösung der 1. Damen- und Herrenmannschaft Volleyball

1998 Jahreshauptversammlung im GH Maurer-Wachter, Gaukunstturnmeisterschaften, Deutsches Turnfest in München, „Unser Dorf spielt Völkerball“, „Unser Dorf spielt Volleyball“, Gaufrauenturnstunde, Abteilung Gerätturnen Mädchen 1. Platz Gauliga A, 2. Platz Gauliga B und 1. Platz Mini-Pokal-Turnier, Familienabend im GH Wachter

1999 Jahreshauptversammlung im GH Maurer-Wachter: Herbert Kurz legt nach 25jähriger Tätigkeit als Wanderwart sein Amt nieder, Teilnahme Landesturntag in Völklingen, Teilnahme der 5o – Jahr-Feier des STB, Robertine Ulrich wird als Übungsleiterin der Montagsgruppe Turnen verabschiedet. Neue Trainerin ist Vera Schwydkaja, Teilnahme am Nikolausmarkt, 2. Mannschaft Völkerball wird Meister der Bezirksliga

2000 Die Badminton-Jugendmannschaft wurde Meister ihrer Klasse. Jahreshauptversammlung im GH Maurer-Wachter, die Mittwochsgruppe feiert 25jähriges Bestehen, Volleyball-Spielgemeinschaft mit dem TV Wustweiler, Ausrichter der Frauenturnstunde, Nikolausmarkt

2001 110 Jahre Turnverein Wemmetsweiler, Jahreshauptversammlung im GH Wachdersch, Ausrichtung Närrische Gaufrauenturnstunde“ des STB, Ausrichtung Götzwanderung, Landesturnfest in Kirkel, Vertragsunterzeichnung Sportanlage „Lange Gewann“ zwischen TVW und SC Wemmatia, Saarlandmeisterschaften im Badminton, Teilnahme DTB-Pokal Völkerball in Hüttersdorf, Familienabend im GH Wachdersch mit Ehrungen, Nikolausmarkt, Nikolausfeier der Kinder

2002 Jahreshauptversammlung im GH Maurer-Wachter: Mitgliedsbeiträge werden auf Euro umgestellt, Abnahme des Deutschen Sportabzeichens auf der Trainingsanlange „Lange Gewann“, Deutsches Turnfest in Leipzig: Die 1. Damenmannschaft Völkerball belegte den 2. Platz, 9 Meistertitel in der Leichtathletik, Aufstieg der 1. Mannschaft Badminton in die Saarlandliga, Andreas Sahner wurde mit 73,67m Sieger (neuer Saarlandrekord) bei den Hammerwurfsaarlandmeisterschaften auf der Trainingsanlage „Lange Gewann“, 2. Platz für Christoph Sahner, 1. Platz für die Völkerball-Schülerinnen in Hüttersdorf (Beachturnier), Teilnahme der Abteilungen Völkerball, Badminton und Gerätturnern bei „Wir im Verein mit dir“ in der Sport-und Kulturhalle in Merchweiler, Verabschiedung Berti Fuchs (2. Vorsitzender), Nikolausmarkt, Internet-Auftritt des TVW

2003 Jahreshauptversammlung im GH Wachdersch, Götzwanderung nach Hirstein

2005 Neujahrswanderung, Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Wachdersch“, Einweihung Trainingsstätte „Lange Gewann“, Teilnahme an der Götzwanderung nach Niederlinxweiler, Teilnahme am Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin, Die 1. Mannschaft der Abteilung Völkerball belegt den 2. Platz bei den Damen 30+, Sommerfest auf dem Rockenhübel, Teilnahme am Nikolausmarkt, Hans-Günther Petry legt sein Amt als 1. Vorsitzender vorzeitig nieder.

2006 Neujahrswanderung, Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Wachdersch“. Walther Licht wird zum 1. Vorsitzenden gewählt, Teilnahme am Faschingsumzug, Michaele Mann wird Übungsleiterin der Abteilung Allgemeinen Bewegung/Gerätturnen, 34 Teilnehmer nehmen an der Götzwanderung nach Elversberg teil, Teilnahme des TVW bei der Einweihung des neuen Altenheims mit einem Verkaufsstand, Landesmeisterschaften im Hammerwurf auf „Lange Gewann“, Teilnahme der 1. Mannschaft Völkerball beim DTB-Pokal in Spellen, Familienabend im Gasthaus „Wachdersch“ mit Ehrungen langjähriger Mitglieder und sportlicher Leistungen, Teilnahme am Nikolausmarkt

2007 Neujahrswanderung, Närrische Gaufrauenturnstunde des TG Blies in Wemmetsweiler, Teilnahme am Faschingsumzug, Jahreshauptversammlung, Ralf Pinter wird neuer Abteilungsleiter Leichtathletik, Gründung einer Eltern-Kind-Gruppe, 41 Mitglieder nehmen an der Götzwanderung nach Uchtelfangen teil, Seniorenmeisterschaften der Leichtathleten, Saarlandmeisterschaften der Schüler B und Senioren im Hammerwurf, Teilnahme am Gaukindertreffen in Wiebelskirchen, Teilnahme der 1. Mannschaft Völkerball beim DTB-Pokal in Bous, Familienwanderung, Saarlandmeisterschaften Badminton, Teilnahme am Nikolausmarkt, 85 Kinder nehmen an der Weihnachtsfeier des TVW teil

2008 Neujahrswanderung, Teilnahme an der Närrischen Gaufrauenturnstunde des TG Blies in Uchtelfangen, Teilnahme am Faschingsumzug, Ehrungen der Abteilung Leichtathletik beim „Fest der Besten“ der Gemeinde Merchweiler, Jahreshauptversammlung, 22 Mitglieder nehmen an der Götzwanderung in Neunkirchen teil, Kreismeisterschaften in den Wurfdisziplinen, die Internetseite ist im Neuaufbau, Teilnahme der Abt. Völkerball beim Landesturnfest in Saarlouis. Beim 4. Beach-Saarlandpokal im Völkerball hat die Jugendmannschaft den 2. Platz und die Minis den 3. Platz belegt, Teilnahme an der Radwanderung des AMC Wemmetsweiler. Der TVW war stärkste Gruppe. 28 Mitglieder nehmen am Familientag auf dem Rockenhübel teil., Familienabend im Gasthaus „Wachdersch, Teilnahme am Nikolausmarkt

2009 Neujahrswanderung, Inge Küderle übernimmt als Übungsleiterin die Seniorensportgruppe. Sie hat Annette Buchholz abgelöst, Mitgliedsbeiträge werden erhöht, Närrische Gaufrauenturnstunde des TG Blies in Wemmetsweiler, Anni Backes erhält bei der Jahreshauptversammlung die silberne Ehrennadel des STB für ihre langjährige Tätigkeit als Abteilungsleiterin Turnen/Breitenspor, Kerstin Klos wird Übungsleiterin der Abteilung Völkerbal, Teilnahme an der Götzwanderung in Heiligenwald, 21Kinder nehmen an der Jugendveranstaltung auf dem Rockenhübel teil, Die Abteilung Völkerball ist Ausrichter des Saarlandpokals für Jugendmannschaften, Freundschaftsturnier der Abteilung Völkerball in Konz, Teilnahme am Nikolaus-markt, Meldung einer Hobbymannschaft Volleyball für Rundenspiele

2010 Neujahrswanderung (23 Teilnehmer), z. Zt. 662 Mitglieder, Teilnahme am Faschingsumzug, Beim „Fest der Besten“ Ehrungen der Abteilung Leichtathletik, Jahreshauptversammlung, Janine Baus wurde Kreismeisterin im Hochsprung, beim Gaukindertreffen vom TG Blies wurde ein 4. Platz erreicht, Teilnahme der Völkerballmannschaft beim DTB-Pokal in Lünen, Familienabend mit Ehrungen, Teilnahme am Nikolausmarkt

2011 Neujahrswanderung, z. Zt. 638 Mitglieder, Jahreshauptversammlung, Karl-Martin Hoffmann wird 1. Vorsitzender, die neue Satzung tritt in Kraft. Sascha Seibüchler und Sandra Mann-Bassalik wurden als Saarlandmeister im Badminton Mixed, geehrt, Julia Dörr wird als Jugendvertreterin gewählt, Auflösung der Tanzgruppe aus Altersgründen, Teilnahme am Nikolausmarkt

2012 Neujahrswanderung, Peter Thiel im Herreneinzel + Doppel, sowie Dagmar Spaniol wurden Saarlandmeister im Badminton bei den über 35jährigen in Heiligenwald, Carola Schneider bietet samstags Bodystyling an, Sebastian Wainer hat eine Internetseite eingerichtet: tv-wemmetsweiler.de Teilnahme am Faschingsumzug, Ehrungen der Abteilung Leichtathletik beim „Fest der Besten“, Jahreshauptversammlung mit Ehrungen langjähriger Mitglieder. Anni Backes legt ihr Amt als Abteilungsleiterin Turnen/Breitensport nieder. Neue Abteilungsleiterin wird Barbara Jakobs. Die Abteilung Badminton gewinnt den Saarlandpokal. Die 3. + 4. Mannschaft wurden Klassenmeister Janine Baus hat beim Kreismehrkampf (Leichtathletik) zweimal den 1. Platz im Drei- und Vierkampf gewonnen, Kassenwart Erich Schröter verstorben, Die Jugendmannschaft der Abteilung Völkerball erreicht beim DTB-Pokal in Bous einen sensationellen 2. Platz, die 1. Damenmannschaft belegte beim DTB-Pokal in Verl den 8. Platz, Jugendtag auf dem Rockenhübel, Teilnahme am Nikolausmarkt, Kai Decker und Dennis Arndt wurden Saarlandmeister im Badminton

2013 Neujahrswanderung, Närrische Gaufrauenturnstunde des TG Blies in Wemmetsweiler, Saarlandmeisterschaften der Altersklassen im Badminton, Ralf Pinter ist neuer Sportabzeichenprüfer, Jahreshauptversammlung. 60 Sportler werden für ihre Leistungen geehrt. Michaele Mann wird neue Schatzmeisterin, Heinrich Pinter und Herbert Dörrenbächer nehmen am Internationalen Deutschen Turnfest Metropolregion Rhein-Neckar teil, Die 1. Mannschaft der Abteilung Badminton wird Saarlandpokalsieger Isabelle Meiser erreichte auf Kreisebene im Diskus den 1. Platz, Christoph Pinter ebenfalls in seiner Alters- klasse im Kugelstoßen und Diskus, Teilnahme der Abteilung Leichtathletik beim Sportfest in Ottweiler, Gründung der Abteilung ZUMBA, Teilnahme am Nikolausmarkt, Weihnachtsfeier für alle Kinder und Jugendlichen

2014 Neujahrswanderung, z. Zt. 584 Mitgliede, Das alte Lastschriftverfahren wird durch SEPA ersetzt. Jahreshauptversammlung, Ursel Schröter wird für ihre 40jährige Tätigkeit als Übungsleiterin Leichtathletik geehrt, Sebastian Wainer wird 2. Vorsitzender, Ralf Pinter neuer Wanderwart. Norman Spaniol bietet Cross-Training an, Teilnahme an der Götzwanderung in Niederlinxweiler, Wanderung Bärenweg, Wanderung nach Camphausen zur Bergehalde „Lydia“, Nikolausmarkt 2015 Neujahrswanderung, z. Zt. 574 Mitglieder, 6 Saarlandmeistertitel der Abteilung Badminton bei den Senioren, Teilnahme am Faschingsumzug, Aufstieg der 1. Mannschaft Badminton in die Oberliga, 1. Jugendmannschaft Badminton Meister der Jugendsonderklasse Ost.

von Werner Joachim

Der Turnverein 1891 Wemmetsweiler war zu Beginn der 60er Jahre noch das, was der Normalbürger mit dem Turnbegriff im engeren Sinne verbindet. Die wesentlichen Zielrichtungen der Arbeit war die Förderung und Beschäftigung mit den klassischen Sportarten des Turnens an den Geräten und der Leichtathletik. In einem durchaus familiären Sinne war das Zusammenwirken und die Koordination im Verein, bei damals ca. 450 Mitgliedern von den turnbegeisterten Idealisten um August Ley, zu gestalten.

Durch Bereitstellung der Turnhalle Waldschule im Jahre 1961 und zielgerichtete Werbung hatte der Schüler- und Jugendbereich um Mitte der 60er Jahre enorme Zugänge zu verzeichnen. Hohe Teilnehmerzahlen bei sportlichen Großveranstaltungen des Turngaues, u.a. mit dem Gewinn des Gauwimpels für den besten Verein 1968, 212 Vereinsmitglieder bei der Götzwanderung 1968 nach Güdesweiler, über 200 Kinder beim Kinderausflug und über 40 Teilnehmer beim Deutschen Turnfest 1968 in Berlin, sind Anzeichen für den großen Zuspruch, den das Vereinsangebot in diesen Jahren fand. Der Boom im Nachwuchsbereich ist im Gerätturnen mit dem Namen Günter Schlick und in der Leichtathletik mit dem von Manfred Peter untrennbar verbunden.

Neben den sportlichen Erfolgen im Turnen und in der Leichtathletik wurden in dieser Phase viele Abteilungen neu gegründet: Jedermannsturnen (1967), Turnerjugend (1. Jugendver­sammlung 1968), Ski (1970), Ballett (1970). Die Gründung der Leichtathletikgemeinschaft Saar 70 - LG Saar 70 - und der Beitritt der erstarkten Wemmetsweiler Athleten geht mit auf die Initiative des damaligen Leichtathletikwartes Gerhard Bermann zurück.

Neben den seit 1959 bis 1978 stattfindenden Illtalkampfspielen organisierte der Verein viele Veranstaltungen auf Gauebene für den turnerischen Nachwuchs. Die Götzwanderung 1968 erstmals in der Vereinsgeschichte nach dem Kriege in Wemmetsweiler, fiel buchstäblich ins Wasser und wurde ein Jahr später bei besseren Gegebenheiten auf den Wiesen am Scheidter Weg durchgeführt. Das gleiche Schicksal - »Turnvereinswetter« - auch beim Gaukindertreffen des Jahres 1968, das bei der großen Zahl, von über 650 Meldungen abgesagt werden musste.

Die sehr beengten Verhältnisse in der Sporthalle Waldschule waren seit Ende der 60er Jahre immer wieder Anlass, die Forderung zum Bau einer neuen, größeren Sporthalle zu erheben. Ebenso wurde von der Leichtathletikseite her die Notwendigkeit zur Schaffung eines Geräteraumes am Sportplatz Lange Gewann immer wieder vorgetragen. Letzteres Problem wurde 1973 mit dem Bau einer Garage zur Gerätelagerung bei Eigenbeteiligung durch die Vereinsmitglieder gelöst. Der Bau der Sporthalle wurde ebenfalls durch eigene Initiativen wie Papiersammlungen in der Gemeinde und den Beitritt zur „Ortsgemeinschaft zum Bau einer Mehrzweckhalle“ voran gebracht.

Der Vereinsvorstand zu Beginn der Ära Bermann 1973: vlnr.: Gerhard Bermann,  Gerhard Martin, Günter Bick, Joachim Jochum, August Ley (Ehrenvorsitzender), Günter Dörr, Ernst-Albert Fuchs und Alfred Licht1974 war es dann soweit, die Sporthalle Bahmert wurde eingeweiht und stand für das sich ständig ausweitende Sportangebot zur Verfügung. Im Zusammenhang mit dem erfolgten Hallen-Neubau konnte eine Zusage des Vereins aus den 50er Jahren zur Übereignung der vereinseigenen Parzellen des Sportplatzes Böhmert an die Gemeinde eingelöst werden. Die Übereignung erfolgte bei anteiliger Anrechnung auf die jährlich fällige Hallenmiete und mit der Maßgabe, dass der Platz auch in der Zukunft für sportliche Belange des Turnvereins erhalten bleibt. Die Errichtung einer Wurfanlage mit zwei Wurfringen und Schutzgitter, in Eigenleistung von den Leichtathleten erbracht, bildete 1977 einen wichtigen Markstein für die Entwicklung der späteren Wemmetsweiler Hammerwurftradition.

Mit Gerhard Bermann, der 1973 August Ley nach 20jähriger erfolgreicher Führungsarbeit im Vorsitz des Turnvereins ablöste, ging eine organisatorische Neuordnung einher. Diese war notwendig, um den Verein nach den Neugründungen der Abteilungen Badminton, Volley-, Völker-, Faustball, Ski und Wandern als klassischen Mehrspartenverein noch führbar zu machen.

Waren die Abteilungen bis dahin im geschäftsfüh­renden Vorstand durch den Oberturnwart und den Leichtathletikwart vertreten, wurden sie in der Gesamtheit nunmehr vom stellvertretenden Vorsitzenden (sporttechnischer Bereich) vertreten. Letzterer war gleichzeitig Vorsitzender des Sportausschusses, einem Gremium, das in monatlichen Sitzungen die sport- und spieltechnischen Belange behandelte.

Jede der mittlerweile 14 Abteilungen ist durch ihre Abtei­lungsleiterin bzw. ihren Abteilungsleiter dort vertreten. Der Sportausschuss, zunächst von Alfred Licht bis 1984, dann ein Jahr von Klaus Kasper und danach von Helga Weber geführt, hat sich von der Konzeption einer spezifischen Aufgabenteilung in der Vereinsführung her gut bewährt.

Von den wachsenden Vereinsaktivitäten, bei denen der Turnverein seit Beginn der 70er Jahre als Ausrichter auftrat, mögen hier nur einige in Erinnerung gerufen werden: Gauleichtathletiktage, Leichtathletik-Kreismeisterschaften, Turniere der Ballspielarten, Hammerwurf-Meetings, Gaukindertreffen im sportlichen Bereich sowie Götzwanderungen (1968, 1969 und 1981), Gauwanderungen, Närrische Gaufrauenturnstunden mit über 1200 Frauen 1981 und 1989, Verkaufsstände an Fastnacht, Kirmes bzw. beim Nikolausmarkt im mehr geselli­gen Bereich.

Diese vielen Aktivitäten mit sportlicher und geselliger Zielsetzung waren und sind notwendig zur Selbstdarstellung der Vereinsarbeit in den Fachverbänden und in der Gemeinde. Hierbei wird die eigentliche Arbeit, welche die Mitarbeiter/Innen des Vereins überwiegend im Stillen leisten, erst öffentlich. Die seit 1970 erfolgte jährliche Herausgabe der Jahresberichte hat diese Selbstdarstellung mit zum Ziel. Sie dient jedoch auch dazu, durch die Annoncen ebenso wie durch die Vielzahl der Veranstaltungen die wachsenden finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen, die neben den Mitgliederbeiträgen erfolgreiche Vereinsarbeit erst möglich machen.

In dieser Richtung der Sicherung einer finanziellen Basis, besonders für Notfälle, wirkte die Gründung des Vereins der »Förderer des TV Wemmetsweiler« im Jahre 1982. Das Stammkapital waren damals die Groschen, die August Ley in vielen Jahren bei Freunden und Vorstandsmitgliedern des Turnvereins unermüdlich »erbettelt« hatte.

Eine im wahrsten Sinne des Wortes traditionelle Vereinsveranstaltung, der Turnerball, erlebte um die 70er Jahre mit jährlich über 400 Faschingsbegeisterten seinen Höhepunkt. Bei einer polizeilichen Zählung mussten sogar einmal Besucher fluchtartig den Saal durch die Seitentür verlassen, um ein Protokoll an den Verein wegen Überfüllung zu vermeiden. Sie sind jedoch gleich wieder durch die Haupttor im Wirtschaftssaal aufgetaucht. Wie den Aufzeichnungen zu entnehmen ist, wurde dann seit Anfang der 80er Jahre Klage über den mangelnden Besuch geführt, was sich auch mit einem jährlichen »Minus« in der Kasse auswirkte. Der damals spürbare Trend, weg von der fastnachtsmäßigen Geselligkeit bei Ballveranstaltungen, führte zum Verzicht durch den Verein.

Von der sportlichen Seite her gipfelte eine Entwicklung, die sich seit 1972 aus bescheidenen Anfängen als Wemmetsweiler Hammerwurftradition etablierte, in den herausragenden Leistungen eines Christoph Sahner. Hier soll nur die Erringung der Junioren-Europameisterschaft 1981 in Utrecht erwähnt werden. Die internationalen Hammerwurfmeetings in Wemmetsweiler in den Jahren 1982 bis 1989 mit den »Nachfeiern im Rosengarten« waren mit Höhepunkt im Sportgeschehen und fanden über die Landesgrenze hinaus Beachtung.

Werner Joachim trat 1985 als 1. Vorsitzender in die Fußstapfen des aus beruflichen Gründen ausgeschiedenen Turnbruders Gerhard Bermann. Die Zielrichtung blieb eine qualitative Weiterentwicklung des Vereinsangebots, insbesondere waren im Schülerbereich, wo seit Ende der 70er Jahre die geburtenschwache Jahrgänge fehlten, nach einer Einbruchphase neue Akzente zu setzen. Durch eine qualifizierte und regelmäßige Betreuung und Differenzierung nach leistungsorientierten Sportarten und dem allgemeinen Turnen der »Allgemeinen Bewegung« waren Nachwuchssorgen tabu.

Um dem Problem der Entfremdung in einem Mehrspartenverein zu begegnen, hat man mit dem jährlichen Vereinsfamilienausflug eine Möglichkeit abteilungsübergreifender Begegnungen geschaffen. Ebenso wirkt das Sommerfest des Turnvereins, der Turnermarkt, seit 1986 in den Gartenanlagen Bick durchgeführt, in diese Richtung.

Die kontinuierliche Entwicklung der Mitgliederzahl seit 1960 (siehe Graphik) bis heute auf fast 1300, stellt da schon die Grenze dessen dar, was organisatorisch und vom Sportangebot her ehrenamtlich zu betreuen ist. Bei der Größenordnung des Turnvereins entstehen wachsende Anforderungen organisatorischer und verwaltungstechnischer Art (Mittelbeschaffung durch Veranstaltungen, Gerätebereitstellung, Übungsleitereinsatz, Mitgliederverwaltung, Finanzverwaltung), die bei denen die Verantwortung tragen, in einen Grenzbereich führen.

Die Kapazitäten der beiden Wemmetsweiler Sporthallen Bahmert und Waldschule sind ausgelastet und lassen für weitere Sportangebote nur noch wenig Raum. Daher wird die Zielrichtung weiter die qualitative Verbesserung des Angebotes sein.

In der heutigen Zeit ergeben sich oft Engpässe beim Versuch, sozialaktive Persönlichkeiten zu finden, die für längere Zeit feste Aufgaben in der Führung des Vereins übernehmen.

Der Vorstand zu Beginn der 80er Jahre: stehend v.l.n.r.: Dr. Volker Schneider, Klaus Kasper, Gerhard Bermann,  Walter Licht, Helga Weber, August Ley (Ehrenvors.), sitzend vlnr.: Hilde Schneider, Hans Oswald, Ernst-Albert Fuchs

In der Zukunft könnte sich die Alternative ergeben, bei Anwachsen der Dienstleistungsmentalität die Sportangebote mehr kostenorientiert anzubieten oder aber das ehrenamtliche Prinzip durch mehr Eigenverantwortung und Mitwirkung in der Führungsarbeit des Vereins zu erhalten. Mehr Eigenverantwortlichkeit der Abteilungen; evtl. der Einsatz eines(r) Geschäftsführers(in) bei intensiver Nutzung der EDV auf vereinseigenem Personal Computer könnten hier gangbare Wege sein. Auf die notwendigen Verpflichtungen der öffentlichen Hand habe ich in meinem Willkommensgruß hingewiesen.

Die Geschichte des Turnvereins 1891 Wemmetsweiler hat gezeigt, dass im Laufe der 100 Jahre seines Bestehens, Personen gewechselt und Aufgaben sich gewandelt haben. Vor dem Hintergrund, auch der verschiedener Eigenarten seiner Führungskräfte und der sich ändernden Bedürfnisse im Spektrum der Sportarten, ist eines geblieben: Die Idee des Turnens als freiwilliger Zusammenschluss von Menschen, die sich der Körperertüchtigung und der Gemeinschaft und damit der ganzheitlichen Bildung des Menschen als Wesen mit Körper und Geist, als Individuum und Sozialwesen verschrieben haben.

Möge ein starkes und festes Zusammengehörigkeitsgefühl aller Mitglieder im Gemeinwesen Verein auch in Zukunft die Grundlage bieten, dass der Turnverein mit Zuversicht und Selbstvertrauen in das 2. Jahrhundert seines Bestehens gehen kann - als Großverein im Spannungsfeld von Kontinuität und Wandel.

Der Vorstand des Turnvereins 1891 Wemmetsweiler im Jubiläumsjahr 1991- sitzend vlnr.: Hilde Schneider, Helga Weber, Ursel Jahke,-  stehend vlnr.: Werner Joachim, Dr. Volker Schneider, August Ley, Walter Licht

 

Die Turnerinnen und Turner nach dem KriegeDer Krieg war vorbei und die Amerikaner erließen Versammlungsverbot. Im Juli 1945 wurden wir von den Franzosen besetzt und die Lage normalisierte sich. Die Militärregierung unter Gilbert Grandval erließ zu Beginn 1946 ein Gesetz zur Gründung von Sportvereinen, das sogenannte Omni-Sport-Gesetz. Es durfte in jeder Geimeinde nur ein Verein existieren, mit entsprechenden Sportarten. 

Auch bei uns wurde 1947 die »Sportvereinigung Wemmetsweiler« gegründet, mit den Sparten: Fußball, Turnen, Hand­ball, Schwerathletik und Radfahren.

Der Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Willi Dumont, 2. Vorsitzender: Alois Bick, Schriftführer: Josef Schmitz, Kassierer: August Ley, Beisitzer: Carl Ahr und Walter Ley.

Eine düstere Bilanz zogen die beiden Gründer der Sparte Tur­nen, Josef Schmitz, ein Bruder der bekannten Kauffrau Berta Schmitz, und Carl Ahr. Dieser übernahm später das Textilge-schäft von Frau Schmitz.

Die Führungsmannschaft des Turnvereins in den 50er Jahren: vlnr.: Wilhelm Lay, Klaus Lay, Ursel Lindner, Felix Kühn, Willi Fischer August Ley, Gerhard Martin, Josef Schmitz (Ehrenvorstand), Hans Bauermann, Max Licht, Josef Volz, Josef Lay, Gerhard BermannDie aktiven Turner waren, soweit sie überlebt hatten, in Ge­fangenschaft. Auf dem größtenteils vereinseigenen Sport­platz an der III wuchsen Kappes und Krombiere, die Turngerä­te im Saal Altenhofen waren teilweise verschwunden. Selbst das »Pferd« wurde seines Leders beraubt.Aber das Leben ging weiter, und trotz der Hungerjahre bis Mitte 1947 begann eine lebhafte Vereinstätigkeit. Als Ver­einslokal wurde die Wirtschaft Bick (am Rathaus) gewählt.

Während des Frankreich-Feldzuges hatte eine Bäckerkompa­nie dort eine Halle gebaut und es gab auch genügend Freige­lände. Die Turner der älteren Jahrgänge fanden sich ein und die Jüngeren kehrten allmählich aus der Gefangenschaft zu­rück.

Erst 1950 wurde die Sparte Turnen aufgelöst und am 20. Ok­tober 1950 in der Gründungsversammlung im Lokal Bick in der jetzigen Form des Turnverein 1891 Wemmetsweiler neu­gegründet. Dem Vorstand gehörten damals an: Josef Schmitz als 1. Vorsitzender, Max Licht als 2. Vorsitzender, Hans Barth als Schriftführer, Peter Spaniol als Kassierer und Nikolaus Lermen als Oberturnwart.

Unser Verein, wie auch die Nachbarvereine, hatten das Glück, dass derjenige, der ein Amt übertragen bekam, in der Regel dabei blieb. Ich selbst war von Anfang an dabei, über­nahm 1951 das Amt des Schriftführers und von 1957 bis 1965 das des Kassierers und habe die Höhen und Tiefen dieser Zeit miterlebt.

Vereinsausflug des Turnvereins in den 5O ern zur Mosel Max Licht, sein Schwager, Sohn des Vereinsgründers Friedrich Licht, zog die Fechtabteilung auf und war in verschiedenen Ämtern, so auch 1 Jahr 1. Vorsitzender.(Wemmetsweiler Spruch: »An die Spitze jedes Vereins gehört ein Licht«.) Wie wahr, denn später war der Wemmetsweiler Walter Licht Gau-Vorsitzenderdes Turngaues Blies.

Peter Spaniol war von Beginn an bis 1954 Hauptkassierer. Ein alter Haudegen, der schon als Jugendlicher im Michelsberger Verein geturnt hat. Konrad Jakob war in den ersten Jahren Leichtathletikwart bei den Mädchen, auch ein Idealist und Fachmann in technischen Disziplinen.

Die Männer beim Neuanfang waren: Josef Schmitz (de »Alt Schmitz«) Jahrgang 1893. Er war der Prototyp eines preußi­schen Beamten. Mit gewaltigem Bauchumfang und mächti­gem Schädel erinnerte er mich immer an den Turnvater Jahn. Wichtige Sätze beendete er mit einem schnurrenden »Verstanden?«. Im Jahre 1951 legte er sein Amt als 1. Vorsitzender aus Altersgründen nieder; er stand ja noch dem Kettelerverein vor. Carl Ahr war Spartenleiter bis 1950, dann verlangte auch bei ihm das Alter seinen Tribut. Karl Trinkaus war bis 1956 Oberturnwart und Antreiber, als Vorkriegsturner war für ihn und die Familie der Verein quasi der Lebensinhalt.

Willi Fischer der gute Geist des Vereins, war auch von Anfang an dabei und zog u.a. die Leichtathletikabteilung auf, war lange Jahre Oberturnwart und unermüdlich für den Verein tätig. Sein Bemühen war von Erfolg gekrönt, er zog mit Gerhard Bermann (damaliger Bürgermeister) eine erfolgreiche Mannschaft auf, die viel stolze Preise erringen konnte und bekannte Athleten hervorbrachte.

Wemmetsweiler Leichtathleten beim  Hoferkopfsportfest  1955 in BildstockJosef Persch, Lay Josef, Lermen Nikolaus, Volz Josef und Bach Walter waren Jugend- und Schülerwarte, Kampfrichter usw.

Im Gedankengut dieser »Alten« stand stets die Leitfigur von Friedrich Ludwig Jahn und die 4 »F«: Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei. Auch der damalige Gauvorsitzende, der legendäre Jäcker Lui aus Heiligenwald beschwor immer das Gedankengut des Turnvaters.

Das Problem eines jeden Vereins ist immer einen geeigneten 1. Vorsitzenden zu finden, denn dieser hat natürlich die meiste Arbeit und Verantwortung, und Geld kostet es natürlich auch, wenn man ständig ehrenamtlich unterwegs ist.

Nach Josef Schmitz konnten wir den Bahnhofsvorsteher Müller für 1 Jahr gewinnen, aber dieser ging fort und Max Licht sprang notgedrungen ein. Da erinnerten wir uns an den Ley August, der ja Kassierer im Omni-Sportverein war. Mit Willi Fischer, der ihn privat kannte, haben wir ihn überredet, es mal 1 Jahr lang zu versuchen.

Es war ein einmaliger Glücksfall. August, als Steiger in unserem Bergmannsdorf angesehen und rednerisch begabt, blieb lange Jahre und gehörte praktisch zum Inventar. Ihm ist zu verdanken, dass durch sein unermüdliches Wirken die Mitgliederzahl in seiner Zeit von ca. 150 auf 700 anstieg. Er ist 1973 ausgeschieden und war später Ehrenvorsitzender.

Bei Neuwahlen hatte es sich eingespielt, dass jemand rief »de Alte« (Vorstand), die Arme gingen hoch und basta. Ausbruchsversuche wurden nicht zur Kenntnis genommen, es sei denn man starb, wie Spaniol Peter. Ich machte dann Kassierer und konnte meinen Freund Gerhard Martin überreden, doch Schriftführer zu werden, was dieser auch lange Jahre tat. Gerhard war damals der Chefgraphiker des Vereins. Ich konnte mich 1965 abseilen, mit dem Argument, ich hätte eine Firma übernommen und wäre am Bauen. Mein Nachfolger wurde Günter Bick, der bis 1983 für die finanziellen Belange des Vereins verantwortlich zeichnete.

Vorstand und Übungsleiter/innen in den 60er Jahren:stehend vlnr.: Ottokar Brill, Jürgen Schmidt, Gerhard Bermann, TiniUlrich,  Edith Jochum,  Ekkehard Wagner,  Ursel  Lindner, Günter Schlick, Alfred Licht, Gerhard Martinsitzend vlnr.: Günter Bick, Nikolaus Weber, August Ley, Willi Fischer, Hans Bauermann

 

von Manfred Licht

Die Michelsberger Turner mit ihrem Gründervater Friedrich Licht (rechts).Der Turnverein Wemmetsweiler, der aus dem am 1. Juli 1891 gegründeten Turnverein Michelsberg und der am 14. Juli 1905 gegründeten Turngesellschaft Wemmetsweiler hervorging, feierte 1991 sein »einhundertjähriges Bestehen«.

Auf dem Michelsberg war das Turnen zwar schon 1887 aktuell, aber der Antrag der »Jünglinge und Krieger« vom Michelsberg, einen Turnverein zu gründen, um patriotisches Gedankengut und um die Einheit der Jünglinge vom Michelsberg zu wahren, wurde vom damaligen Illinger Bürgermeister Argelander abgelehnt.

Als Grund der Ablehnung, It. Gesetz vom 11.3.1850 mussten auch damals neu gegründete Vereine angemeldet werden, nannte der damalige Bürgermeister Argelander folgendes: Die Statuten des Turnvereins sind nicht in doppelter Ausführung beigefügt und ein 20jähriger Junge, der auf einem Auge erblindet ist, wurde als Turnwart gemeldet.

Als eines der Gründungsmitglieder musste Friedrich Licht vom 1.11.1888 bis zum 1.11.1890 zum Militär (Inf. Rgt. Nr. 30 in Saarlouis), und mit dem 2. Anlauf fand am 1. Juli 1891 im Lokale König (Maurer) die Gründung des Turnvereins Michelsberg statt.

Der Vorstand setzte sich aus folgenden Gründen zusammen: Friedrich Licht, Peter König, Peter Licht, Mathias Licht und Mathias König. Das Amt des 1. Vorsitzenden und des Turnwarts übernahm Friedrich Licht.

Im Juli 1897 wurde die neu beschaffte Fahne des Vereins eingeweiht. Auf dem Turnfest in Saarbrücken turnte zum ersten Mal eine Vereinsriege und wurde mit der Note »vorzüglich« bewertet. Neben den Turnstunden wurde auch die Geselligkeit  gepflegt und Feste gefeiert. Am 20.5.1899 war ein großes Fest mit Buden und einer Tanzbühne, das auch 1901 statt­fand. Es gab Veranstaltungen zu »Kaisers Geburtstag« im Februar sowie Fest- und Rekrutenbälle im Herbst.

Nach Ausbruch des 1. Weltkrieges wurde Ende 1914 der Turnbetrieb eingestellt.

Die Aktivitäten wurden 1919 wieder aufgenommen, im September Kauf einer Matratze und eines Pferdes vom Turnverein Stennweiler. Am 12. Juni 1921 wurde ein großes Turnfest auf den Wiesen der ehemaligen Friedrichstraße (heute Zur Unner) abgehalten.

Die Größe dieses Festes geht aus den einzelnen Positionen des Kassenbuches hervor:

Beihilfe vom Kreis und der Saarregierung, Eintrittsgelder am Kommers, Für Abzeichen, Eintrittsgelder auf dem Platz, Tanzgelder auf dem Platz, Standgelder auf dem Platz, Eintrittsgelder auf Bällen: Kreutz, Linsemeier, Altenhofen Wächter, Dörr-Schorr

An Ausgaben sind u.a. vermerkt:

Die Turner des Turnvereins Michelsberg in den Gründerjahren: Jakob Breuer, Josef Paul, Mathias Licht, Franz Bachinger, Friedrich Licht, Max Jäcker, Jakob Hoffmann, Josef Scholl, Mathias ZeweLustbarkeitssteuer am Fest und an den Bällen, Anschaffungen für Heilgehilfe, Platzgeld für Herrn Gerber und König, Nachtwache und Bengalisches Feuerwerk.

Im Jahre 1923 übernahm Josef Schmilz den Vorsitz im Verein. Im Sommer 1923 wurden die Arbeiten zur Anlegung eines Sportplatzes im Waldgelände »Auf Bauers« aufgenommen. Wegen Geldmangels mussten dieselben wieder eingestellt werden. 1925 wurde eine Waldwiese »Im Scheidt«, später die Frickschen Wiesen benutzt.

Am 16. August 1928 wurde der langjährige Vorsitzende und Vereinsgründer Friedrich Licht durch Überreichung des Ehrenbriefes des Mittelrheinkreises geehrt.

Von 1929 bis 1933 wurde das volkstümliche Turnen sowie Faust- und Handballspiele gemeinsam mit der Turngesellschaft Wemmetsweiler auf dem Sportplatz am Merchweiler-Weg durchgeführt.

von Albert Morsch (Schriftführer von 1930 - 1933)

Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts wurde zu einer Zeit vieler Vereinsgründungen die Turngesellschaft Wemmetsweiler »aus der Taufe« gehoben. Die Erkenntnis der Wichtigkeit von Leibesübungen für den menschlichen Körper, war im Dorf etwas später gekommen als in dem Ortsteil Michelsberg, wo schon seit 1891 der Turnverein Michelsberg bestand.

Nach den Schriftführerbüchern der Turngesellschaft, die im übrigen lückenlos vorhanden sind, erfolgte die Gründung am 14. Juli 1905 im Lokal Jäcker (heute Kleer-Altenhofen). Die Männer im 1. Vorstand des Vereins waren neben dem 1. Vorsitzenden Josef Kiefer, die Turner Peter Blaß, Johann Jakobs, Josef Kiefer, Josef Kühn und Michael Ries.

Im Gründungsjahr hat unser Ort durch die Gruben und den Bau der Fischbachbahn einen gewaltigen Aufschwung erlebt. Zucht und Ordnung müssen in der damaligen Kaiserzeit geherrscht haben, denn bei der Versammlung der Turngesellschaft stand nach dem Vorlesen der Statuten schon als Punkt 2 der Tagesordnung - Strafen an. Wer 1/4 Stunde zu spät zur Turnstunde kam, musste 10 Pfennig bezahlen, 1/2 Stunde kosteten 20 Pfennig. Nicht entschuldigtes Fehlen 30 Pfennig, viel Geld damals, als z.B. ein »Offizierchen« (klei­nes Glas Bier) 12 Pfennig kostete.

Bezeichnend für die Probleme des Vereins, nicht nur in der damaligen Zeit, war die Notwendigkeit der Beschaffung finanzieller Mittel zur Anschaffung der Turngeräte. Da die Mitgliederbeiträge nicht ausreichten um den Turnbetrieb aufrecht zu erhalten, wurden Bälle an Fastnacht, Silvester, beim Einzug der Rekruten und natürlich an Kaisers Geburtstag veranstaltet. Besondere Initiativen wie das Vorstellig werden einer Kommission des Vereins beim damaligen Brauereibesitzer Schmitt (Schloss Brauerei) in Neunkirchen, zwecks Gewährung eines Darlehens für einen Barren oder die Terminierung eines Sportfestes auf den Tag des Abschlages (Lohnvorauszahlung) abzuhalten, deuten auf geschäftlichen Spürsinn schon damals hin. Da war es dann für die damaligen Turner schon ein Fortschritt, dass das Startgeld beim Wettturnen später von der Vereinskasse gezahlt wurde.

In sportlicher Hinsicht waren die Turner recht aktiv. Sie traten bei den Gauturnfesten des Illtal -Gaues und ab 1918 bei denen des Gaues Blies, dem der Verein beigetreten war, mit starken Riegen auf.

Die starke Dominanz der Bergleute in unserem Ort zur damaligen Zeit zeigt die Tatsache, dass die Turnstunde des Öfteren wegen Wechselschichten auch vormittags abgehalten wurde. Die Leitung der Turnstunden stand unter dem strengen Regiment von Turnwart Jakob Jochum, der sogar einen Vorstandsbeschluss durchsetzte, nach welchem »der 1. Vorsitzende nicht berechtigt ist, auch Kommandos« in den Turnstunden zu geben.

Ein organisatorischer Höhepunkt, den die Turngesellschaft zur damaligen Zeit bewältigte, war das Gaufest am 9. Juni 1912 auf dem Festplatz der Witwe Jäcker. Trotz der vielen zu lösenden Aufgaben wie Festplatzfrage, Musikfrage, Kampf­richtersitzung, Aufstellung des Festzeltes, Ehrenausschuss, Kassenausschuss, Festkommers, Einladung an Ehrengäste und Einquartierung der Vereine war man hoffnungsvoll für das Gelingen, und »man genehmigte sich in dieser Versammlung ein Fass Bier« - »dadurch kam Stimmung auf und man sang heftig Lieder«. Nach den Unterlagen wurden dann bei diesem Gaufest 570 Turner aus 15 Vereinen empfangen, was schließlich nicht verhindern konnte, dass der Kassierer nur auf eine Bilanz von ca. 100 RM Einnahmen bei ca. 600 RM Ausgaben blicken konnte. Dies führte offensichtlich dazu, dass im Folgejahr 1913 wegen »Ebbe in der Kasse« vom Feiern an Kaisers Geburtstag abgesehen wurde.

Nach der diesbezüglichen Erholung, nicht zuletzt dank einer Initiative, bei der jedes Mitglied einen Obolus in Höhe eines Monatsbeitrages entrichten sollte, konnte die Turngesellschaft Wemmetsweiler am 14. Juli 1914 ihre Fahnenweihe unter Beteiligung aller Vereine des Illtalgaues vollziehen. Hierbei hatte der Bruderverein vom Michelsberg, der vorher kaum erwähnt wird, die Patenschaft übernommen.

Die vielen Namen der damaligen Turner sind heute noch im Dorf geläufig: Nau Hermann, Babylon Toni, Mohr Richard, Josef Kiefer, Peter Blaß, Johann Jakobs, Josef Kühn, Michael Ries, Christian König, Wilhelm Theobald, Nikolaus König, Heinrich Gerber, Karl Hoffmann, Ludwig Baltes, Nikolaus Schmitt, Emil Nau, Nikolaus Jochum, Nikolaus Bick, Paul Theobald, Matthias Schmitt, Jacob Bick, Peter Woll, Peter Schmidt, Peter Jochum, Jakob Köbrich, Peter Mohr, Johann Morsch, Jakob Resch, Johann Schütz, Johann Kiefer, Peter Müller, Oskar König, Peter Paul, Peter Schmitt, Peter Reck-tenwald, Peter Kolling, Karl Betzner, Josef Weber, Emil Martin, Ludwig Werkle, Adolf Schulz, Fritz Maurer, Max Hans, Jo­hann Martin, Nikolaus Zimmer, Alois Haben, August Arendt, Karl Martin, Lenard Jochum, Johann Martin, Fritz Wickert, Heinrich Wolter, Albert Morsch, Alois Demmung, Otto Dörr.

Aus der Versammlung vom 21. Juni 1914: »Infolge Mobilmachung der Deutschen Land- und Seestreitkräfte trat der Verein in den Ruhestand«. Schriftführer Josef Kiefer.

Der Noch-Vorsitzende Ludwig Baltes rief schon vor Ende des Krieges eine Sitzung ein, um einen Überblick über die Existenz des Vereins zu erhalten. Fast alle waren wieder auf dem Plan, bis auf 17 Turner, die aus dem Feld nicht mehr zurückgekehrt waren. Für sie wurde im Jahre 1921 eine Ehrentafel bestellt, deren Kosten durch freiwillige Spenden aufgebracht wurden.Die Turnerriege beim 31. Kreisturnfest Aschaffenburg 1922

Das Leben nach dem Kriege ging weiter, der Turngesellschaft gehörten im Jahre 1921 129 stimmberechtigte Mitglieder und 15 Schüler an. Auch die Kasse vermeldet 444,29 RM Bestand, wobei die kulturellen Beiträge der Turner mit Theateraufführungen wie »Der Fremdenlegionär«, »Der Schwarze Ritter« o.a. zu den Einnahmen beigetragen hatten. Eine zeitweilige Beschränkung des Aufnahmealters auf Bewerber unter 24 Jahren ließ man aus besserer Einsicht später wieder fallen.

Mit der Teilnahme von 10 Turnern der Turngesellschaft beim Deutschen Turnfest in München, erlebte der Verein in stürmischer Zeit - die Inflation grassierte - einen Höhepunkt. Eine Beitragserhöhung am 1.4.1922 auf 500 RM sowie ein Jahresüberschuß von 150.213 RM waren Signale, die dazu führten, dass die Versammlung am 29.4.1923 beschloss, die Beiträge in Franken zu erheben. Ein Beitrag von 1/2 Franken garantierte dann zumindest Stabilität auf Zeit. Eine besondere Anerkennung auch für den Verein, die Verleihung des Ehrenbriefes des IX. Mittelrheinkreises für Josef Kiefer.

Ein munteres Vereinsleben, aufgrund des ständigen Treibens von Oberturnwart Jakob Jochum, der mit Regelmäßigkeit den schwachen Turnstundenbesuch bemängelte, wird bezeugt durch die rege Teilnahme des Vereins an Gaufesten in Elversberg, Illingen, St. Wendel und sogar beim Kreisturnfest in Gießen 1925.

Ein großes Ereignis kündigte sich dann 1926 an. Der Turngesellschaft Wemmetsweiler wurde in einer Kampfabstimmung beim Herbstgautag 1925 mit 79 zu 12 Stimmen die Durchführung des Gauturnfestes im Juli 1926 übertragen. Mehrere Kommissionen bereiteten dieses große Fest vor, wobei im Besonderen das freiwillige Engagement der Hebamme und der Sanitäter zu würdigen ist, welche die vorsorgliche Sicherheit bei allen Eventualitäten garantieren sollten. Letztere unter der Bedingung, dass die Turngesellschaft an ihrem Fest eine »Pyramide« am Festplatzeingang baut. Ob später Noteinsätze erforderlich waren, ist nicht bekannt. Nur an eines wird sich die ältere Generation erinnern: Am 2. Tag des Festes wurde durch einen Gewittersturm mit wolkenbruchartigem Regen das Festzelt umgerissen.

Im Jahre 1927 wechselte die Turngesellschaft nach Querelen mit dem Vereinswirt Dörr-Schorr das Lokal und richtete sich im Lokal Altenhofen ein. Hier wurde später Klage geführt, dass bei den vielen dort heimischen Vereinen wie Athleten mit ihrer Ringermatte, Stemmer mit ihren Gewichten sowie Theaterverein »Fidelitas« mit seinen Kulissen einer des öfteren die »Gerätschaften« des ändern umräumen musste.

Die Feste rissen damals nicht ab, viele Preise wurden errungen. Ein großer Erfolg, der 8. Platz der Turngesellschaft unter 261 Vereinen, beim Kreisturnfest in Darmstadt veranlasste dann auch eine besondere Würdigung der aufopfernden Arbeit von Jakob Jochum im Verein. Ebenso ist die Teilnahme am Kreisturnfest 1932 in Trier und am Deutschen Turnfest 1933 in Stuttgart besonders zu erwähnen.

Die Sportplatzfrage spielte zu Beginn der 30er Jahre bis zum Zusammenschluss eine dominierende Rolle. Durch Eigenfinanzierung- Anteilscheine von 10 ffrs. und Arbeitseinsätze der Mitglieder- gelang es, einen Sportplatz »zusammenzubauen«. Am 7. Dezember 1931 hatte man eine Parzelle von 7,22 Ar in den Talwiesen erworben, später am 3. Juli 1933 kaufte der Verein zwei weitere Parzellen, sodass die Turngesellschaft nun ein Areal von 25,59 Ar Größe zu eigen hatte. Diese Teilfläche des späteren Sportplatzes Bahmert wurde in den 70er Jahren an die Gemeinde übereignet.

Seele der Turngesellschaft waren die Turner, die über lange Zeit Ämter begleiteten: Josef Kiefer, Jakob Jakobs als »Turnfinanzminister«, Oberturnwart Jakob Jochum und der 1. Vorsitzende Peter Kolling. Die Arbeit der Turngesellschaft war ein wichtiges Fundament beim späteren Zusammenschluss.

Festzug mit dem Turnverein Wemmetsweiler